Mittwoch, 27. Februar 2013

Oleee...wir fahren im Bus nach Taupo!

Oleee...wir fahren im Bus nach...Taupo!

4 Busfahrt nach Taupo: Da mir langweilig ist versuche ich hier ein Profil unserer Langzeitmitbewohnerin zu erstellen. Was wir über sie wissen:
Sie ist Australierin
Sie hat noch nie zuvor ihr Land verlassen
Sie ist schon mindestens 2 Monate im Base Hostel ( es steht noch Weihnachtsdekoration) Sie ist Kaufsüchtig ( Das ganze Zimmer hat sie vollgemüllt, sogar ein Kopfmassagegerät hat sie sich angeschafft)
Sie kifft gerne
Sie hat ungewöhnliche Schlafgewohnheiten (manchmal mit Schuhen und kompletten Outfit, manchmal nur in Unterwäsche)
Sie schläft sehr gerne (oft auch im sitzen)
Sie hat Heimweh
Sie isst bevorzugt nachts (Chips, ungefähr stündlich)
Sie bezahlt ihre Hostelgebühren nicht
Mahnungen interessieren sie nicht die Bohne
Sie sucht Arbeit (momentan kauft sie jeden Tag Blumen um diese dann wieder zu verkauften (klappt leider nicht, deshalb ist das Zimmer stets mit ausreichend Blumen dekoriert)
Sie ist sehr hilfsbereit (sie würde einem weinenden Kind helfen hat sie uns aus heiterem Himmel erzählt)
Körperpflege ist nicht ihr Hobby
Sie hat schon Umzugshelfer für den Fall, dass sie irgendwann mal das Hostel wechseln möchte -> daran glaube ich nicht mehr!

Hier mal eine Art "Phantombild" von "IHR". Mein Kopf verdeckt zum Glück das schlimmste. Sie ist übrigens grad im Begriff sich einen Pickel auszudrücken :-///


So, nun sind wir ja schon fast eine ganze Woche hier...es ist mal wieder Zeit für einen Eintrag.
Das Wochenende haben wir in der Tiki Lodge verbracht. Ein nettes kleines Hostel mit einem super netten Besitzer. Leider konnten wir dort nicht für freie Unterkunft putzen. Deshalb sind wir nun ins Backcurrant Backpackers umgezogen. Heute hatten wir dann unseren ersten Putztag. Juhuuu...Toiletten putzen!
Ansonsten haben wir ein paar mal im Eiswagen probegearbeitet und uns am See gesonnt. Montag hab ich in einem Schicki-Micki Restaurant die Tellerwäscherin gespielt. War das anstrengend! Aber ich durfte ein paar Gerichte probieren...ein Traum!
Lea teilt sich den Job im Eiswagen nun mit einer anderen Deutschen. Bei ihrer Chefin waren wir am Dienstag zum Grillen eingeladen. Total typisch Neuseeland... jeden Abend Barbecue. Allerdings waren alle Gäste deutsch. War aber total gemütlich und wir konnten mal wieder richtig zulangen. Das beste ist...wenn Lea im Eiswagen steht, haben wir eine Eisflatrate!

Gestern waren wir wieder wandern. Wir haben in den Hot Springs gebadet. Heiße Quellen, die in den Fluss fließen. Das war so ein witziges Gefühl , oben heißes Wasser und unten das kalte Flusswasser. Dann sind wir noch zu den Huka Falls gegangen. Der Wasserfall ist schon beeindruckend. Und der Weg am Fluss entlang ist sowieso schön.

 
Ein kleiner Ausflug ins Natur - Spa!
Thermal Park Hot Spring




 Die Huka-Falls



Unser nächstes Projekt lautet Forellenangeln. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Nach angemessener Angelausrüstung haben wir schon
Ausschau gehalten ;-P
 
 

Mittwoch, 20. Februar 2013

Über Stock und Stein

Über Stock und Stein...

 
...ging es für uns im wahrsten Sinne des Wortes die letzten beiden Tage. Wir haben nämlich die Wanderschuhe eingepackt und gleich zwei Vulkane erklommen.
Gestern ging es zuerst mit der Fähre auf die Vulkaninsel Rangitoto, wo wir nach einem ordentlichen Bergaufmarsch eine tolle Aussicht über den mittlerweile völlig zugewachsenen Krater und die Umgebung hatten.
 






Ziemlich holprige Angelegenheit
 

 
 
 
Danach wollten wir uns aber noch die "lava caves" anschauen, die noch einmal eine viertel Stunde Fußmarsch entfernt lagen. Schon der Weg dahin war wegen der überall herumliegenden Lavabrocken (ja schon klar, Vulkan und so...) nicht gerade leicht zu meistern. Da ich wegen meines Sonnenbrandes auf den Schultern keinen Rucksack tragen konnte, musste ich zusätzlich auch noch das Gewicht und Hin- und Hergeschwinge meiner äußerst praktischen "Proviantplastiktüte" ausbalancieren...irgendwie kamen wir dann aber doch, ohne uns lang zu legen, über die holprige Lavasteinstrecke bis zur ersten Lava-Höhle und wagten uns (ohne Licht!) ins Dunkel...
 

 
Dass diese Tunnel aus Lavastein voll mit ekligen Spinnweben waren, erzählte ich Julia natürlich erst als wir wieder draußen standen. ;-)
 
Nach dem ganzen Bergauf und Bergab mussten wir erstmal unsere geschundenen Füße im Meer baden, bis uns die Fähre wieder auf's Festland brachte.
 
Dort wollten wir den angebrochenen Tag noch nutzen und nahmen gleich den nächsten Bus zum Strand, allerdings hatte es sich die Sonne mittlerweile anders überlegt und zog sich zurück. Was leider zur Folge hatte, dass wir in unseren Bikinis ziemlich froren (ja, auch bei 20 Grad kann man frieren :-P) und relativ schnell ins Hostel zurückkehrten.
 
Mittwoch sollte dann unser Waschtag werden. Waschmittel hatten wir bereits gekauft, sortiert werden, musste ja nichts, also gleich los in den hosteleigenen Waschraum und rein mit dem Kram in die Trommel!
 
Der Umgang mit den neuseeländischen Toploadern ging uns leicht von der Hand, ich hatte ja schon Übung, da Jan auch so ein Teil besitzt. Die Trockner dagegen waren irgendwie widerspenstiger. Trotz der 38 Minuten langen Trockenphase hatte ich das Gefühl, meine Wäsche kam nasser aus dem Gerät als aus dem Waschgang vorher...
Um nochmal zwei Münzen in die Maschine zu stecken, fehlte uns das Kleingeld, außerdem wollten wir endlich los, also wurde kurzerhand das Etagenbett zum Wäscheständer umfunktioniert. Leider hat ein Raum ohne zu öffnende Fenster den Nachteil, dass die zum Wäschetrocknen nötige Zugluft nicht vorhanden ist, unsere Wäsche also auch nach 5-stündigem Aushängen nicht annähernd mit dem Adjektiv "trocken" umschrieben werden konnte.
Naja, immerhin hat das Ganze einen Vorteil: Ich werde im unteren Etagenbett in einer Art "Wäschehöhle" schlafen müssen und so immerhin etwas mehr vor dem äußerst unangenehmen Körpergeruch und den nächtlichen Fressattacken unserer Zimmernachbarin geschützt sein. Nun gut...
 
Nicht zu verwechseln mit den Lavahöhlen: Die Wäschehöhle
 
 Nachmittags hatten wir dann endlich Zeit für "wichtige" Dinge und liefen los in Richtung Mount Eden. Einer der "Stadtvulkane" Aucklands, von dem man einen tollen Rundumblick über die Stadt hat. Also jedenfalls, wenn einem gerade kein Japaner, Chinese oder sonstiger Asiat mit mindestens drei Fotoapparaten in der Hand die Aussicht versperrt...eieiei, die sind echt überall^^
 
Der Krater des Mount Eden
 
Und wie es der Zufall so will: Als wir gemütlich zum Hafen schlenderten, parkte gerade das Kreuzfahrtschiff "Queen Elizabeth" aus. Sieht man ja auch nicht jeden Tag...jedenfalls nicht zufällig ;-)
 

 
Jobmäßig hat sich leider nicht viel Neues ergeben, Freitag geht es ja nach Taupo. Allerdings stehen wir bei drei Hostels in der Gegend auf der Liste für "accommodation for work". Das wäre natürlich perfekt, hoffen wir das Beste!


Montag, 18. Februar 2013

Auf Jobsuche in Neuseeland

Auf Jobsuche in Neuseeland


Die erste Nacht im Hostel haben wir sehr gut geschlafen, wie man sich vorstellen kann. Zum Frühstück hat es dann auch nur Lea geschafft. War auch gar nicht so schlimm, dass ich es verpasst habe...die Auswahl ist eher mager. Mittags machten wir uns auf den Weg um Sim-Karten zu kaufen, damit wir endlich wieder überall Internetzugang haben. Das klappte auch ohne Probleme. Als wir dann die Einkaufsstraße entlang schlenderten trafen wir noch kurz auf Michael Mittermeier mit Familie und danach machten wir uns an die Jobsuche. In Auckland hält uns derzeit nichts. Am liebsten würden wir auf dem Land wohnen und arbeiten. 
Die zweite Nacht in unserem neuen Heim verlief genau so ruhig wie die Nacht zuvor. Bei unserer Müdigkeit hätten wir wahrscheinlich überall gut schlafen können. 
Da nun Sonntag war kamen wir mit der Suche nach Arbeit nicht so richtig voran. Und weil wir keine Lust mehr auf die Unruhe in der Stadt haben (danke Hongkong) legten wir einen Strandtag ein. Voll ausgestattet mit Schal und Jacke (wir haben die letzten Tage ja so gefroren) machten wir uns also auf den Weg. Am Mission Bay angekommen mussten wir erstmal Leggins und Jacke ausziehen. Hier war es heiß! Und wir hatten weder Bikini noch Handtuch dabei. Auch der Sonnenschutz war zu kurz gekommen.  Abends zurück im Hostel durften wir das Ergebnis begutachten. Schultern und Beine verbrannt. Einschlafen fiel damit nicht gerade leicht. 


Man beachte die Feder-Extensions. 


Montag. Heute haben wir ein Konto eröffnet. Es war gar nicht so schwer. Die Schwierigkeit bestand eher darin den richtigen Anbieter zu finden. Als wir dann so weit waren mussten wir nur noch kurz Geld abheben um das Konto zu befüllen. Leichter gesagt als getan. Ich war längst stolze Besitzerin eines neuseeländischen Kontos als Lea immer noch mit einem Beamten diskutierend am Automaten ihrer Bank stand. Der Automat wollte ihr kein Geld rausrücken, genau wie jeder andere Bankautomat der Straße. Völlig verzweifelt hat sie dann erstmal mit der Karte ihrer Bank in Deutschland Geld abgehoben und der anderen Bank eine Email geschrieben, die es in sich hatte. Den ganzen Tag hat sie damit verbracht sich um ihre Bankangelegenheiten zu kümmern während ich mich am Strand gebräunt habe. Dementsprechend war sie gelaunt. Als heut Abend dann die Entschuldigung mit Behebung des Problems kam, war die Welt wieder in Ordnung.

Von unseren potenziellen Arbeitgebern haben wir wenig Rückmeldungen erhalten. Am Freitag fahren wir nach Taupo um im Eiswagen zur Probe zu arbeiten. Jetzt suchen wir nur noch ein Hostel, das uns gegen ein bisschen Putzarbeit kostenlos bei sich aufnimmt. Wenn wir den scheinbar heiß begehrten Eisverkäuferjob nicht ergattern sollten, können wir ab Montag auf der Coromandel Insel gegen freie Unterkunft putzen. Wir sind gespannt! 

Freitag, 15. Februar 2013

Angekommen im Land der Kiwis

Angekommen im Land der Kiwis

 
 
Gerade noch in unserer 4-Quadratmeter-Höhle die Backpacks wieder reisetauglich gemacht, fanden wir uns an der Hongkonger Hafenpromenade wieder, wo wir unsere letzten Stunden verbrachten. Zwischendurch mussten wir als "foreigners" noch mit Kind und Kegel für das ein oder andere Familienfoto posieren, bis wir, diesmal ohne Umwege (!), mit dem Bus wieder zum Flughafen fuhren. Dort wurden dann noch schnell die letzten Hongkong-Dollars unter die Leiute gebracht, bevor wir uns ordentlich beeilen mussten zum Gate zu kommen. Zum Glück ging unser Flug ab Gate Nr. 31. Hätten wir Pech gehabt, hätte es durchaus sein können, dass wir auch von Gate 300 gestartet wären. Denn in Hongkong gibt es tatsächlich über 500 Gates!!! Unglaublich. Schon für die vergleichsweise kurze Strecke, die wir zurücklegen mussten, brauchten wir trotz motorisierter Wege eine gefühlte Ewigkeit. Das Boarding ging dann aber umso schneller, sodass unsere Maschine pünktlich am Donnerstag um 19:20 startete.
 
Die nächsten 11 Stunden habe ich bei gefühlten minus 30 Grad damit verbracht meine irgendwie schon zu langen Gliedmaßen unter/neben/auf dem Sitz meines Vordermannes zu verstauen, wobei sich die mir zugeteilte taschentuchgroße Decke, die mich eigentlich hätte wärmen sollen, immer wieder einen Spaß daraus machte, überall hinzurutschen, nur nicht auf meinen abzusterben drohenden Beinen und Füßen liegen zu bleiben. Oh man! Dank eines ca. 8 Stunden durchschreienden Kindes bekamen wir zu allem Überfluss noch nicht mal ein Paar Stunden Schlaf und mussten uns dann in Auckland am Flughafen zuerst den Fragen, der allerdinhs sehr ausgeschlafenen Einreisebeamten stellen...
 
Irgendwie haben wir es dann mit unserem Gepäck tatsächlich über die Schwelle des Flughafens geschafft und machten uns auf in Richtung Bushaltestelle. Die Tickets hatten wir vorher noch schnell gekauft, jetzt wollten wir nur noch ins Hostel.
 
Dann der nächste Schock: Als der Bus bereits vorfuhr, ergriff Julia eine plötzliche Angst. Völlig aufgeregt rannte sie mit Backpack auf dem Rücken in Richtung des nächsten Mülleimers - sie hatte das gerade gekaufte Ticket, wahrscheinlich aus Gründen des Schlafmangels, direkt nach dem Bezahlen in den nächstbesten Mülleimer geworfen.
 
Doch auch diesen kleinen Zwischenfall konnte sie mit einem gekonnten Griff in die Tonne beheben.
 
Da saßen wir beide nun also endlich im neuseeländischen Nahverkehr und mussten uns noch immer von der kompletten Sinnesüberflutung Hongkong erholen, da passierte es: Nachdem unsere Busfahrerin schon ein paar Mal gefährlich nah an dem ein oder anderen parkenden Auto vorbeigefahren war, wollte es bei der nächsten Kurve einfach nicht mehr passen. Zuerst streifte sie den Seitenspiegel eines parkenden Autos. Während wir noch rätselten, ob sie das überhaupt mitbekommen hatte, jagte sie um die nächste Ecke und nahm kurzerhand ein ganzes Auto mit. Zuerst noch mit ordentlichen Kratzern versehen, wurde dieses ein ganzes Stück die Straße mitgeschleift.
 
 
Eieiei, das konnte ja was werden hier im Land der Ruhe und Gelassenheit^^
 
 
Für einen Unfall dieser Schwere hatte unsere rasende Busfahererin allerdings erstaunlich schnell ihre "details" auf einen Zettel gekritzelt und hinter den Scheibenwischer des demolierten Gefährts geklemmt, sodass wir in Krze vor unserem Hostel, dem "Base ACB" mitten in der bekannten Queen Street, aussteigen konnten.
 
 
Hier bezogen wir unser 4-rer Zimmer. Wir belegen also die eine Häfte des Raumes und die andere, naja und ungefähr noch ein Viertel unserer Seite, sind bereits von einer Deutschen und einem Mädchen, das wir bis jetzt noch nicht kennen lernen konnten, da ihre Hauptbeschäftigung scheinbar aus Schlafen besteht, belegt.
 

 
 
Lange wollten wir uns allerdings nicht wieder im Hostel aufhalten, also beschlossen wir trotz Jetlag Auckland zu erkunden. Nachdem wir die ersten Sonnenstrahlen am Hafen genossen und uns ortskundig gemacht hatten, wollten wir allerdings gleich mehr von der Stadt sehen, in der wir uns jetzt befinden. Eine übliche Sightseeing-Tour war uns allerdings viel zu gewöhnlich - sowas kann ja jeder! Nein, wir besichtigen die Stadt mit dem örtlichen Busverkehr! Ja, eigentlich eine super Idee, wenn man erst einmal überhaupt die richtige Bushaltestelle mit am besten noch dem dazugehörenden Bus findet. UND nicht auf der fast 1 1/2 Stunden dauernden Tour durch Auckland wegen des doch an den Nerven nagenden Jetlags alle 2 Sekunden in einen kurzen, aber durch leichte Bewegungen gleich wieder zu unterbrechenden Schlaf verfällt...So saßen wir also nebeneinander mit abwechselnd nach unten kippenden Köpfen in einem neuseeländischen Bus, um uns Auckland anzusehen...
 
Morgen starten wir dann vielleicht ja einen ergiebigeren Versuch.
 
 
Viel wichtiger ist jetzt allerdings erst einmal die (erfolgreiche) Arbeitssuche!
 
 
Wir hoffen auf viele drückende Daumen!
 
 
Grüße aus Auckland,
 
 
Lea und Juli

Mittwoch, 13. Februar 2013

Goodbye Hongkong

Goodbye Hongkong


Zweiter Tag in Hongkong. Der Plan: Shopping auf dem Jade Market und  Ngong Ping Besichtigung. Jade Market war heut nicht, beim Buddha durften wir vier Stunden anstehen. Nein Danke! 
Also entschieden wir uns kurzerhand um und fuhren hoch zum Peak, von dem man einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt genießen konnte. 



Mit der Peak Tram ging es dann den steilen Hang wieder hinab ins Tal der Hongkong Insel und mit der Fähre rüber nach Kowloon (unserem Stadtteil).
 Nun konnte das Abenteuer Abendessen beginnen. In einem Straßenrestraurant bekamen wir Plätze auf noblen Plastikhockern. Die Bestellung klappte dank Fotospeisekarte einwandfrei. Nur beim Essen konnten wir mit den Chinesen nicht mithalten. Frühlingsrollen waren kein Problem, die kann man mit den Händen essen. Aber bei Curry mit Gemüse sind Stäbchen unverzichtbar. Der Umgang damit soll geübt sein. War er aber nicht! Der Chinese am Nachbartisch guckte mir penetrant bei meinen Essversuchen zu. Er und seine Frau hatten schon sämtliche Meerestiere verspeist (und den nicht essbaren Rest wieder auf den Tisch/Boden gespuckt). Wir durften ihren Tisch sogar fotografieren: 




Unser Tisch:





Heute wurde das Projekt Buddha dann nochmals angegangen. Nach drei Stunden anstehen, währenddessen wir prima Postkarten schreiben konnten (wir entschuldigen uns hiermit für die unsaubere Schrift...wir schrieben im Stehen), durften wir endlich die Seilbahn betreten. Die Aussicht war traumhaft! Das Wetter hat auch mitgespielt, alles war gut. Der Buddha ist riesig! Einen Tempel haben wir auch besichtigt und den Pfad der Weisheit erkundet. Endlich schnupperten wir mal wieder frische Luft. Die Gerüche in der Stadt machen uns ein bisschen zu schaffen. Da mich dank des Garküchen-Essens von gestern die Übelkeit überkommen hatte entschieden wir uns heute für Subway. Lecker!





Morgen Abend geht dann unser Flieger nach Auckland. Von dort gibt es dann den nächsten Bericht.












Montag, 11. Februar 2013

Endlich geht es los

 

Endlich geht es los

 
 

Am letzten Samstag ging es für uns ab Husum Bahnhof endlich los in Richtung Hongkong. Einmal kurz in Hamburg umgestiegen, erreichten wir dank des ICEs zügig Frankfurt. Dort wurde unsere Reiselust das erste Mal gedämpft, denn wir da wir der Deutschen Bahn nicht allzu großes Vertrauen entgegenbringen, haben wir natürlich zwischen Bahnfahrt und Flug ein entsprechend großes Zeitfenster gewählt. Naja, im Nachhinein betrachtet, waren 5 Stunden vielleicht doch etwas zu viel des Guten, aber naja^^
 
Nachdem wir unsere E-Tickets erfolgreich ausgedruckt hatten, kam schon das erste Mallheur auf uns zu: Die Metallstreben aus Julias Rucksack suchten, noch bevor wir überhaupt annähernd als richtige Backpacker unterwegs sein konnten, den Weg ins Freie. Julia entschied kurzerhand sich des ersten Störenfriedes zu entledigen, der zweite wurde dann auch später in Hongkong entsorgt.
 
 
In Hongkong angekommen, waren wir erstmal völlig erledigt und wollten nur schnellstmöglich in unser Hotelzimmer. Noch schnell die hier übliche Oktopuscard für die öffentlichen Verkehrsmittel gekauft, ging es direkt in den Bus A21, der uns fast direkt vor die Haustür des Hotels fahren sollte. Ja, genau "sollte", tat er aber nicht. Die uns angegebene Middle Road Station lag genau am Sonntag nicht mehr auf seiner Tour, da hier in China ja gerade das Neujahrsfest tobt und eine Parade in der Straße unseres Hotels die Zufahrt versperrte...Das erfuhren wir allerdings erst nachdem wir 2 Stunden sinnlos mit dem Bus im Kreis gefahren waren und wieder am Flughafen standen...ja blöd irgendwie.
Irgendwann und nach endlosen U-Bahn-Fahrten schafften wir es irgendwie an der Parade vorbei in unser Hotel. Okay, besser in unsere Kammer. Unser "Zimmer" erstreckt sich nämlich über nicht einmal ganze 4 qm. Nebeneinander stehen ist unmöglich. Duschen kann man nur, wenn man dabei das gesamte Bad unter Wasser setzt.
Unsere Vermieter sind 4 übel ausshende Schwarzafrikaner und so circa ab 0:00 kann man wunderbar Gras oder sonstiges vor unserem Hotel kaufen.
 
Aber da wir sowieso den ganzen Tag untgerwegs sind, ist die ganze Sache halb so schlimm. Hier zum Beispiel an der Hafenpromenade vor der Skyline der Hongkong-Insel.
 
 
 
Heute sind wir durch Zufall zur (fast) richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen und hatten großes Glück ein spektakuläres Feuerwerk an der Hafenpromenade zu sehen. Unglaublich!
 

 
Außerdem haben wir uns noch den Ladies Markt und den Temple Markt anguckt und natürlich auch das ein oder andere gekauft ;-)
 
Mit der kulinarischen Vielfalt hier in China konnten wir uns allerdings noch nicht wirklich anfreunden. Frühstück gab's bei Starbucks und Abendessen bei Mc Donalds (hier kostet ein Menü umgerechnet nur 2 - 3 € :-P).
 
Morgen wollen wir uns allerdings mal in eine der vielen Garküchen wagen...es wird also spannend! ;-)
 
Viel Grüße aus Hongkong
 
von Julia und Lea