Samstag, 22. Juni 2013

Goodbye New Zealand - Hallo (fast) Paradies



Am 14.6. War es nun so weit...Zeit Neuseeland den Rücken zu kehren. Nachdem Lea in Kaikoura noch Wale zu sehen bekam und Mona und ich uns den Mount Cook angeschaut haben trafen wir uns schließlich bei Regen am Flughafen Auckland. Das Wetter machte uns den Abschied leicht.

Nach dem 4 stündigen Flug mussten wir leider feststellen, dass auch auf den Cook Islands nicht immer Sonnenschein herrscht. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit bei starkem Regen erreichten wir unsere Unterkunft Tiare Village.
Unser Zimmer war im Obergeschoss und hatte gerade Platz für die Betten und das Gepäck. Den Raum teilten wir freundschaftlich mit Geckos, toten Würmern und unzähligen Ameisen (!!!). Beim ersten Gang zum Bad machte Lea sich direkt lautstark mit unseren Mitbewohnern Kakerlake und Tausendfüßer bekannt. Um Geschirr und Besteck kämpften wir täglich mit süßigkeitliebenden Ameisen.
Außer des Krabbelzeugs lernten wir Im Hostel ein sehr nettes deutsches Ehepaar kennen, das uns sehr bei der Eingewöhnung und Erkundung der Insel half. Außerdem versorgten sie uns mit Schnorchelausrüstung, Anti-Ameisen-Mittel, Lesestoff, usw... wofür wir ihnen sehr dankbar sind.

Die Insel ist überschaubar. Nach 31 km hat man sie umkreist. Wir wohnten relativ dicht an der Hauptstadt, jedoch wollten wir mobil sein und mieteten uns für eine Woche Roller, mit denen wir künftig über die Insel düsten. Dafür brauchten wir allerdings erst den Cook Islands Führerschein. Zwei Mal eine 100m lange Straße auf und ab fahren und zack hatten wir ihn in der Tasche.

Wir besuchten den traumhaften Muri-Beach (ab und zu schien nämlich doch mal die Sonne), den Pananga Nui Market mit seiner Tanzshow, bei der selbst die Kleinsten schon die Hüften schwingen, und sogar in die Kirche zog es uns...des schönen Gesangs wegen. Dort wurden wir nachher sogar noch von Einheimischen mit Obst und Kuchen verpflegt. Allgemein waren die Bewohner sehr freundlich und hilfsbereit.

Da Internet hier sehr teuer ist und es schon um 18 Uhr dunkel wird haben wir abends massenhaft Bücher verschlungen.
An den letzten beiden Abenden haben wir es uns allerdings noch einmal gut gehen lassen und die Bars und Cafés Rarotongas genauer unter die Lupe genommen.

Stets wurden wir von unserem italienischen Mitbewohner Michele begleitet. Jedenfalls so lange, bis der Rockstar mal wieder ganz plötzlich verschwunden war, da es scheinbar wieder einmal ein Kommunikationsproblem gegeben hatte. Um es mit seinen Worten zu sagen : Desaster!

Da die Insel doch recht klein ist und es bei Regen nicht allzuviel zu tun gibt freuen wir uns auf unsere letzte Station Amerika.



Freitag, 7. Juni 2013

Doch, wir leben noch

Falls sich schon einige gefragt haben, ob wir mittlerweile verschollen gegangen sind, die Antwort lautet:"Nein!", wir waren nur sehr beschäftigt...irgendwie^^

Nachdem wir uns also in Nelson wiedergetroffen hatten, sind wir für eine Woche auf einen kleinen Hof nahe Nelson gezogen, um dort eigentlich gegen Essen und Unterkunft zu arbeiten. Irgendwie mussten wir aber die gesamte Woche nur 4 Stunden arbeiten - die restliche Zeit haben wir MTV guckend in der Stube gesessen und gestrickt. Gibt schlimmeres!
Am Wochenende hat uns Lynda, unsere Hausmutti, mit in ihr Ferienhaus nach Westport genommen. Dort angekommen, verkündete sie dann:"Don't worry about getting up early tomorrow, we're in holidays now!"

Sie hat uns dann noch durch die Gegend gefahren und wir hatten sogar die Möglichkeit echte Seehunde anzugucken. Alles in allem ein sehr gelungener "Job".

Anschließend trafen wir uns mit Julias Cousine Mona, die ihren Au-Pair-Job in Wellington beendet hatte und fuhren mit ihr zusammen nach Franz Josef. Dort hatten wir ein wahnsinns Glück mit dem Wetter und konnten uns den hiesigen Gletscher in ganzer Pracht ansehen.

 Franz Josef Glacier

Die nächste Station war Wanaka. Auch ein sehr hübsches Städtchen. Dort trafen wir in einem tollen Hostel mit Seeblick auf Katrin. Eine Freundin von Mona. Da wir nun zu viert waren, gönnten wir uns einen Tag den Luxus eines Mietautos mit dem wir in den Mount Aspire National Park fuhren. Auch an diesem Tag waren wir sprichwörtlich wieder von der Sonne gekpüsst! Die vierstündige Wanderung Richtung des Rob Roy Gletschers hat sich absolut gelohnt! Erst konnten wir im Tal noch die schneebedeckten Berge bewundern, nach einigen Höhenmetern standen wir in frischem Schnee - im Juni^^ Verrückt!

Mount Aspire National Park

 Juli und ich vor dem Lake Wanaka

Weiter ging es bald nach Queenstown, wo wir gleich 7 Tage verweilten. Da der Milford Sound leider gesperrt war und auch immer noch ist, wir aber doch gerne das so hochgelobte Fjordland Neuseelands sehen wollten, entschlossen Katrin, Julia und ich uns eine Tour zum Doubtful Sound zu machen. Der noch südlicher gelegene und auch größere Sound an dem es eigentlich 250 Tage im Jahr regnet, begrüßte uns auch, wie auch nicht anders zu erwarten bei unserem Glück, mit strahlendem Sonnenschein! 

 Bestes Wetter am Doubtful Sound

Queenstown war für uns vor allem kulinarisch ein Erlebnis :D Natürlich probierten wir den weltbesten  Burger, den Ferburger (gleich dreimal, nur um sicher zu gehen, dass er wirklich so gut ist, natürlich...), wir aßen warme Cookies bei Cookietime und machten ein Winetasting. Außerdem hatten wir noch das Glück relativ günstig einen Coctail in einer Icebar zu schlürfen. Da dort aber nur minus 6 Grad herrschten, daurte dies Vergnügen allerdings nur eine halbe Stunde.

Von Queenstown aus machten wir uns wieder mit einem Mietwagen auf die Reise. Erst ging es an einen Herr der Ringe Schauplatz nach Glenorchy, dann wieder über Queenstown nach Cromwell. Ein eher verschlafenes Städtchen, das nciht viel zu bieten hatte, außer einem Holiday Park und einem Pub. Beides testeten wir, kamen aber zu dem Ergebnis, dass es bessere Freizeitaktivitäten gibt.

Am nächsten Tag sollte die Reise eigentlich weiter nach Oamaru gehen, allerdings wurde uns Angst gemacht, die Straßen dorthin seien ohne Schneeketten unbefahrbar...Im Nachhinein stellte sich heraus, dass alles nur Panikmache war, die Straßen waren von Eis befreit und auch für uns befahrbar. Wir machten allerdings noch einen Schkenker und fuhren über den Herr der Ringe Schauplatz "Rohan" Nahe Alexandra.
Von da aus sollte es eigentlich direkt nach Oamaru gehen. Allerdings landeten wir irgendwann auf einer Passstraße, die sehr eng und an einigen Stellen sehr vereist war. Zu spät zum umdrehen, manövrierte Mona den vollgepackten Wagen über die eklige Passstraße...Uns allen war nicht ganz wohl bei der Aktion, aber ich gebe zu, dass mir das Herz wohl am meisten in die Hose gerutscht ist...Aber wer die Geschichte meines Freundes kennt, kann sich wohl denken, warum...

Naja, wir sind aber heil und glücklich in Oamaru angekommen und kamen sogar in den Genuss echte "Yellow Eye"-Pinguine am Strand zu beobachten.

 Noch ist er alleine, später haben die Pinguine sich da unten ziemlich gedisst :D

Heute Morgen ging es dann schnell weiter nach Dunedin. auf dem Weg dorthin schauten wir uns noch die Moeraki Boulders an. Runde Steine an einem Strand, natürlich durch Wasser und Gestein geformt, aber sehr witzig anzuschauen. 


Nachdem wir uns in Dunedin ein Hostel gesucht hatten, wollten wir uns natürlich noch die steilste Straße der Welt ansehen. Und verdammt! Die ist wirklich steil! Ich glaube es waren 72 Grad Steigung an der steilsten Stelle. 
Weil der Tag noch jung war und uns ja noch der Mietwagen zur Verfügung stand, fuhren wir noch auf die Peninsula nahe Dunedin. Allerdings wurden wir bald müde und freuten uns alle (Julia ganz besonders) auf eine Pizza und die Rückkehr ins Hostel.
 
Baldwin Street
 
Für mich geht es morgen schon nach Christchurch, die anderen bleiben vorerst noch in Dunedin. 

Allerdings geht es für Julia und mich schon am 14.06. auf die Cook Islands! Ich glaube wir freuen uns beide am meisten auf...die WÄRME dort ;-)

Freitag, 17. Mai 2013

Endlich im Süden

Endlich haben auch wir es mal auf die so hochgelobte Südinsel geschafft!
Am vergangenen Sonntag wurden wir von Karen und Grant noch herzlich verabschiedet, bevor es für uns wieder nach Wellington und mit einer Stunde Verspätung auch auf die Fähre Richtung Picton auf der Südinsel ging. 

 Goodbye Molly! :-)

Da sich die Abfahrt so stark verzögerte, durchquerten wir die schönen Milford Sounds leider im Dunkeln, sodass wir nicht viel erkennen konnten. 
Das wollten wir am nächsten Tag aber gleich nachholen. Während Juli ihre erste Cleaner-Schicht im "Fat Cod Backpackers" schob, mietete ich kurzerhand ein Auto, mit dem wir dann am Nachmittag die Küstenstraße (Queen Charlotte Drive) Richtung Havelock entlangfuhren. Ja, genau, wir haben jetzt auch Links-fahr-Erfahrung. Natürlich wurde ein, zwei Mal der Scheibenwischer anstatt des Blinkers betätigt, aber ansonsten sind wir sicher von A nach B gekommen!
Von Havelock ging es dann noch weiter nach Blenheim und wieder zurück nach Picton, wo wir noch einen herrlichen Sonnenuntergang sehen durften.



 Sound - Landschaft

 Blick auf Picton in der Dämmerung

 Sonnenuntergang bei Picton

Da wir das Auto noch bis zum nächsten Morgen um 10:30 gemietet hatten, stellten wir uns den Wecker auf 6:00, um noch einmal einen Seitenarm des Queen Charlotte Drives und den Sonnenaufgang zu erkunden. Leider fanden wir weder die nötige Abfahrt, noch sahen wir viel vom Sonnenaufgang, da wir so hoch fahren mussten, dass wir irgendwann in einer Wolkendecke hingen, die weitestgehend den Blick auf die Sonne und auch sonst alles versperrte^^ Wir entschieden dann wieder tiefer zu fahren und gemütlich in einer Bucht unsere am Tag vorher selbst gebackenen Brötchen zu frühstücken.

Nachdem ich Juli wieder im Hostel abgesetzt hatte, machte ich mich mit dem Bus auf nach Nelson. Dort erwartete mich erst einmal das wunderbarste Hostel, das ich bis jetzt besucht hatte! Denn im "Tasman Bay Backpackers" gibt es nicht nur unbeschränktes Wifi, große Zimmer, gute Matratzen und saubere Badezimmer, sondern auch an jedem Abend für jeden Gast heißen Schokoladenpudding mit Vanilleeis! Herrlich! Die beste Vorbereitung auf meinen 3 Tagestrip in den Abel Tasman National Park. Mich hat ja seit dem Tongariro Crossing irgendwie die Wanderlust gepackt, deshalb wollte ich es jetzt einmal darauf ankommen lassen und habe diesen Track gebucht.

Am 15. Mai ging es dann morgens mit dem Bus in den Nationalpark. Mit Rucksack und Schlafsack bepackt, musste ich gleich am ersten Tag eine (für mich) riesen Distanz von 25 km bis zu meiner ersten Unterkunft zurücklegen. Das Wetter war allerdings herrlich, der Track nicht allzu schwierig und so schaffte ich es nach 6 1/2 Stunden in die "Bark Bay Hut". Die Nacht in der Hütte war tatsächlich sehr lang^^ Da es keine Elektrizität gibt, liegen spätestens ab 21:00 alle in ihren Schlafsäcken und wandern ins Land der Träume. Ich habe selten so gut und lange geschlafen!

 Lunchbreak an der Anchorage Bay


 Sonnenaufgang an der Bark Bay Hut

 Erste Station: Bark Bay Hut

 Am nächsten Tag ging es dann schon gegen 8:00 weiter, denn auf der nächsten Strecke sollte es eine Stelle geben, die nur bei Niedrigwasser überquert werden kann. Ich beeilte mich also wieder, allerdings entpuppte sich dieses "Tidal Crossing" als ein meterbreiter Meerzufluss, der nicht schwer zu überqueren war. Deshalb erreichte ich die zweite Hütte "Awarora Hut" auch bereits nach 3 1/2 Stunden, was aber nicht schlimm war, denn dieses Juwel lag wirklich direkt am Strand in einer geschützen Bucht. Ich verbrachte den ganzen Nachmittag auf der Veranda und betrachtete das Wasser vor mir. Erst noch allein, später in Gesellschaft. 

Awarora Hut - bei Niedrigwasser

Der nächste Morgen kam genauso schnell wie der letzte und diesmal mussten wir wirklich auf den Punkt das Niedrigwasser abpassen, denn die vor uns liegende, wasserleere Bucht, die abends noch geflutet war, musste nun möglichst schnell vor dem nächsten Hochwasser überquert werden. Leider gab es natürlich die ein oder andere Stelle an der sich das Wasser hartnäckig hielt, also nichts wie raus aus den Wanderschuhen und barfuß weiterlaufen. Oh mein Gott war das kalt!!! 
Danach gab es nur noch eine einstündige Wanderung bis zur Totaranui Bucht zu machen, wo uns alle ein Wassertaxi abholen sollte. Zum Glück bekamen wir ein früheres als gebucht, denn es goss mittlerweile in Strömen und keiner, den ich bis dato getroffen hatte, hatte mehr Lust zu wandern. 

Letzter Halt vor dem Ziel

 Der Track - insgesamt bin ich 40 km zu Fuß gelaufen^^ 

Die Fahrt mit dem Wassertaxi war dann aber wieder ein absolutes Highlight! Bei hohen Wellen und Wind rauschten wir mit 250 PS die Küste entlang! Mein Papa hätte seinen Spaß gehabt! Ich fand es auch super, von einem Welleberg ging es mit einem riesen Satz ins nächste Tal - besser als jede Achterbahn! 

Und wir kamen sogar noch an einer Insel vorbei auf deren Steinküste sich die Seehunde räkelten! Absolut beeindruckend solche Tiere in freier Wildbahn zu sehen.

Die Wartezeit bis zur Busabfahrt nach Nelson verbrachte ich dann noch mit 4 netten anderen Wandermädels in einem nahegelegene Café mit Blick auf den Nationalpark. Bei heißem Kaffee und Tee bequatschten wir unsere Tour und waren dann doch alle sehr stolz auf uns den Track geschafft zu haben!

Jetzt sitze ich wieder in meinem schönen Hostel bei heißem Tee und Schokopudding mit Vanilleeis! :-) 

Ich werde hier noch einige Tage verbringen und auf Juli warten. Am Montag werden wir dann zu unserem nächsten helpx Job hier ganz in der Nähe aufbrechen! Mal schauen, ob das nur annähernd so schön wie bei Karen wird...;-)

Mittwoch, 8. Mai 2013

Ab durch die Hecke

Nach dem langen Wochenende in Windy Welly sind Lea und ich dann am Dienstagmorgen in den Bus nach Otaki gestiegen. Nur 1,5 Stunden nördlich von Wellington liegt dieser kleine Ort direkt am Highway 1. Wie abgemacht holte uns unsere Gastgeberin Karen für die nächsten 2 Wochen an der Haltestelle ab und nahm uns mit auf ihre Rosenfarm (Trinity Roses).
Dort angekommen, zeigte sie uns erst einmal ihr wunderschönes Anwesen. Zwei leere Schlafräume mit großen Betten und vielen Kissen und Decken zeigte sie uns. Eins davon wird wohl uns gehören, dachten wir uns. Erstaunt guckt sie uns nur an und erzählt, dass jede selbstverständlich ihr eigenes Zimmer hat - natürlich. Man kann sagen... Lea und ich fühlten uns wie im Himmel! Dank ihres super süßen Hundes Molly wird uns hier so schnell auch nicht langweilig werden.
Da wir für diesen Luxus 4 Stunden arbeiten müssen, ging es am Nachmittag direkt ans Unkraut rupfen und Hagebutten pflücken. Da Karen sehr gerne kocht und backt, durften wir abends gleich in den Genuss ihres selbstgemachten Apple Pies kommen. Genau wie ihre Brownies und eigentlich alles Andere ist dieser unwiderstehlich. Winterspeck für die kalte Südinsel - check!

 Pimp my roses with Julia and Lea! 

 Die vorderen drei Betten haben WIR leergeräumt!

Karen bietet außer Rosen aber auch Workshops an. Am Samstag fand ein Mosaik Kurs statt...total unser Ding! Da der Kurs eher mager gebucht war, durften Lea und ich für einen (sehr) vergünstigten Preis teilnehmen und bekamen für diesen Tag sogar noch frei. Was soll ich sagen - Mosaik ist unser neues Hobby. Es hat uns so gut gefallen und die Lehrerin war wirklich gut. Das Ergebnis seht ihr hier:

links: Juli, rechts: Lea

Ansonsten ist die Arbeit ziemlich anstrengend. In den letzten Tagen waren wir damit beschäftigt Rosen von hier nach da zu schleppen und von Unkraut zu befreien. Unsere Rücken finden das nicht so lustig aber ihr solltet unsere Armmuskeln sehen...!!

Viele Grüße von der Trinity Farm:-)



 Moin!

 Die Mansion! ;-P

Mittwoch, 24. April 2013

Arts and culture


Am vergangenen Dienstag, dem 16. April, sollte es für mich endlich auch mal auf Reisen gehen, schließlich bin ich ja ans andere Ende der Welt gekommen, um auch etwas zu sehen, von dem Land in dem ich mich seit nun schon 2 Monaten aufhalte.
Mein erster Stopp war Rotorua, mit nur 1 ½ Busstunden Entfernung von Taupo also eine eher überschaubare erste Distanz.
Wie Julia schon beschrieben hat, empfängt einen die Stadt mit einem sehr gewöhnungsbedürftigen Geruchskonzert. Ich würde es als eine Mischung aus faulen Eiern und verbrannten Autoreifen beschreiben.
Leider schwang das Wetter letzte Woche extrem um, ich durfte also meinen gefühlte 100 kg schweren Backpack inklusive Rucksack und Vorratstasche im strömenden Regen zum 15 Fußminuten entfernten Hostel tragen...einen riesen Vorteil hatte der Regen in Kombination mit Wind allerdings: Er senkte auf irgendeine Weise die Intensität des Gestanks in der Stadt. Mir wurde also von der Natur eine "Geruchseingewöhnungsphase" gegönnt – sehr zuvorkommend!

An meinem Ankunftstag war ich noch hoch motiviert und wollte dem Regen strotzen, also machte ich mich auf in den Stadtpark, der mit allerhand vulkanischer Aktivität lockte. Erst dachte ich, ich wäre die einzige Verrückte, die sich bei so einem Wetter vor die Tür traut, doch dann traf ich Karo. Schnell war uns beiden klar, dass Schlammlöcher im Regen, auch wenn sie vulkanischer Natur sind, nicht sonderlich interessant aussehen. Da wir beide eh schon komplett durchnässt waren, entschlossen wir uns jedenfalls zusammen zu leiden und gingen ein bisschen in der Stadt spazieren. 
Am Abend im Hostel lernte ich dann die Schweizerin Natascha kennen. Sie stammt aus dem französichen Teil der Schweiz, Amtssprache bei uns war also Englisch (endlich mal!^^). Da das Wetter für den kommenden Tag nicht besser werden sollte, verabredeten wir uns für die einzig sinnvolle Aktivität in so einer Situation: Genau – das Spa! :-)
Quatschend verlebten wir also einige Stunden in diversen heißen Pools mit Blick auf den Rotorua Lake. Abends gingen wir noch auf eine Pizza zu Pizza Hut.

Hier ein kleiner Exkurs:
Noch in meiner Taupo-Zeit habe ich ein in Neuseeland sehr kontroverses Buch namens "Once were warriors" gelesen. Der Autor, Allen Duff, ist selbst Maori und stammt aus Rotorua. In seinem Werk verarbeitet er alle Probleme (Alkoholismus, soziale Ungleichheit, Kindesmissbrauch, Verbrechen, Bandenkriege usw.), die er in seiner Kindheit erlebt hat und die -leider- auch heute noch die neuseeländische Gesellschaft spalten. Und zwar in Weiße und Maori.

"Once were warriors" by Allen Duff, gibt's schon für wenig Geld bei Amazon, wurde auch verfilmt.

Wir sitzen also im Pizza Hut und warten auf unser Abendessen, als sich direkt vor unseren Augen eine Szene original wie ich sie aus dem Buch kenne, abspielt:
Ein völlig betrunkener Maori mit einem ca. 10 Jahre alten Jungen im Schlepptau, torkelt in das Restaurant. Er ist so betrunken, dass er weder gerade stehen noch seine Bestellung aufgeben kann. Der Junge mit zersausten Haaren und schmuddeliger Kleidung steht beschämt neben ihm. Es kommt soweit, dass der Betrunkene, offensichtlich der Vater, dem Kind 20 $ in die Hand drückt und hinausläuft. Der Junge gibt kleinlaut die Bestellung auf. Kurze Zeit später torkelt eine laut grölende Frau vorbei, sie hält eine Bierdose in der einen und eine Plastiktüte gefüllt mit mehr Bierdosen in der anderen Hand, ihr folgt ein Mädchen mit gesenktem Kopf. Als wir unsere Pizza bekommen, passieren wir die "Familie" auf dem Parkplatz, die "Eltern" verabschieden uns mit einem Gröhlkonzert...ich habe mich nicht umgedreht, aber ich bin mir sicher, dass die Kinder sich in Grund und Boden geschämt haben.

Diese Erfahrung werde ich so schnell nicht vergessen. Mich beschäftigt das Thema seitdem sehr und es macht mich ebenso betroffen, dass die Probleme, die Allen Duff bereits in den neunziger Jahren (!) publik gemacht hat, immernoch in so extremer Form bestehen.

Neuseeland besteht eben nicht nur aus Urwald und Vulkanen...aber eben doch zu einem großen Teil. Deshalb war ich froh, dass mich beim Frühstück Bruno, ein waschechter Bayer, einlud, mit ihm und ein paar anderen den Tag im "Volcanic Valley" in Waimangu zu verbringen. 

Sehr gerne, also machten wir uns auf, um dampfende Löcher und vukanisches Gebiet anzugucken. Besonders schön war der "Frying Pan Lake", der durch heiße Quellen gespeist wird und dadurch tatsächlich erscheint als würde er kochen. Wir hatten auch Glück mit dem Wetter, blieben trocken und sogar die Sonne ließ sich blicken. 

Der "kochende" See
 





Danach folgte aber das eigentliche Highlight: Marlene hatte von einem Freund einen Tipp bekommen, dass es in der Gegend einen natürlichen, heißen Pool gibt, in dem man baden kann. Also nichts wie hin. Und schon saß ich mit Bruno, Michel, Marlene und Maren in einem natürlichen Whirpool, der badewannentemperatur hatte. Unglaublich, was die Natur so drauf hat!




Nachdem wir uns noch ein Paar stinkende, blubbernde Schlammlöcher angeguckt hatten, musste ich mich beeilen unter die Dusche zu kommen (das Wasser war zwar warm, aber auch stinkig – wie eben irgendwie alles in und um Rotorua^^), weil ich noch ein Maori-Dorf besuchen sollte.


  Puuh...das ist wirklich zu viel für meine Nase!

 Der mit dem Blubb^^

Ich hatte bis dato gutes und schlechtes über solche Veanstaltungen gehört, wollte aber unbedingt endlich mehr über die Kultur der Ureinwohner kennenlernen, also buchte ich die Tour für das Mitai-Dorf mit angeschlossenem traditionellem Maorimahl "Hangi".
Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht viel von Show und Entertainment halte, jedenfalls nicht, wenn ich eigentlich auf Kultur aus bin...ich schämte mich eine ganze Zeit fremd und fühlte mich während der ganzen Veranstaltung sehr unwohl. Viel über die Kultur habe ich auch nicht gelernt. Das Hangi, hat geschmeckt, aber da es in Silberterrinen als Buffet serviert wurde, verlor es leider komplett den historischen Charakter und die Glühwürmchentour im Anschluss bei der uns 5 leuchtende Punkte an einem See präsentiert wurden, machte die Misere für mich komplett.
Als Entertainmentabend für eine Familie mit Kindern bestimmt ganz nett, für mich leider ein totaler Reinfall. Aber die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden!

Am nächsten Tag ging es für mich weiter nach Tauranga an die Ostküste. Das Städtchen mitten in der Kiwiplantagenhochburg des Landes empfang mich wie auch schon Rotorua mit Regen. :-(

Diesmal versuchte ich gar nicht erst trotzdem Sightseeing zu machen, sondern ging am nächsten Tag erstmal in die nahegelegene und kostenlose "Art Galery Tauranga". Danach bummelte ich noch etwas durch die Stadt und zu mehr reichte meine Motivation auch nicht. Am nächsten Tag goß es wieder aus Eimern. Ich wollte aber nicht die ganze Zeit im Hostel verbringen, deshalb fuhr ich mit dem Bus in ein nahegelegenes Einkaufszentrum – immerhin war ich dort vor den sturzbachartigen Regenfällen geschützt. 
Der kommende Tag versprach allerdings etwas besseres Wetter, deshalb verabredete ich mich mit meiner Zimmernachbarin Poh Bee, um endlich den Mount Manganui, einen Berg eine halbe Busstunde von Tauranga entfernt, zu erklimmen. Doch dazu sollten wir nicht mehr kommen...
Es trug sich nämlich so zu, dass wir stattdessen 5 Stunden in einem Tattoostudio in Tauranga verbrachten und ich dieses am späten Nachmittag mit meinem Wunschmotiv auf dem rechten Fuß wieder verließ. Für alle, die jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen: Das Tattoo war schon seit LANGEM GEPLANT. Und ich wollte es auch gerne in Neuseeland stechen lassen, da dort einige Bedeutung hintersteckt, die durch die Reise noch vertieft wird.
Dass es nun gerade in Tauranga geschehen sollte, war andererseits eher nicht geplant, aber das Ergebnis gefällt mir sehr und ich bin stolz darauf – und das ist ja die Hauptsache, oder?! ;-)


Poh Bee hat das ganze Vorhaben sehr genau überwacht, ich glaube sie war zweitweise aufgeregter als ich. Immer, wenn ich das Gesicht vor Schmerz verzog (JA ES TUT VERDAMMT DOLL WEH!!!), sprang sie aufgeregt von ihrem Stuhl auf und kontrollierte genau, ob mein Tätowierer Norton seine Arbeit auch ja richtig machte! :D
Ich war also wirklich in sehr guten Händen!

Abends waren wir dann so erschöpft, dass die Kraft nur noch für eine Portion Fish n' Chips reichte (zumindest für mich, denn Poh Bee ist überzeugte Veganerin). 

Gestern ging dann die Reise weiter in Richtung meiner vorletzten Station, nämlich Napier. Diesmal hatte ich tatsächlich Glück, das Hostel war nur 3 Gehminuten von der Bushaltestelle entfernt und dort wartete, welch ein Luxus, ein Einzelzimmer auf mich. Zwar ohne Fenster, dafür aber sogar mit Fernseher ausgestattet, ließ diese kleine Kammer mein Backpackerherz höher schlagen. Da ich mich auch schon wieder erkältet habe, bin ich dankbar nicht in einem Dormroom mit mehreren Leuten schlafen zu müssen, hier kann ich jedenfalls so viel rumhusten und schniefen wie ich will^^

Napier an sich ist wirklich ein entzückendes Städtchen. Ganz im Artdeco-Stil der zwanziger Jahre gehalten, begrüßte es mich sogar mit 20 Grad und Sonnenschein. Herrlich!

 Ich bummelte also durch die vielen Second-Hand Shops und schaute mir die schönen Artdeco-Gebäude an. Gegen Mittag konnte ich mich sogar noch etwas am Strand sonnen. 

 







Ganz im Stil
der 20er :-)

Jetzt genieße ich noch eine Nacht in meinem Einzelzimmer und dann geht es morgen auf nach Wellington, wo ich auch Julia wiedertreffen werde! Ich bin schon sehr gespannt, weil jeder von dieser Stadt schärmt. Deshalb habe ich dort auch direkt 5 Tage eingeplant, ich hoffe, das Wetter spielt einigermaßen mit!

Montag, 15. April 2013

Roundtrip mit Gesa

Nach einem arbeitsreichen Osterwochenende (was ist an Ostern bloß los mit den Leuten??) hieß es für mich dann erstmal tschüss Taupo! Nach ihrer über 40-stündigen Reise erreichte Gesa endlich den Internationalen Flughafen in Auckland. Dass sie in Dubai angekommen war hatte sie mir schon geschrieben, und dass sie schon zwei neue Freunde hat. Eine dieser neuen Freundinnen hatte allerdings einen früheren Anschlussflug, also wurde ich kurz vor Gesa Ankunft angesprochen:"Bist du Julia?", ähm ja, die bin ich (wer bist du und woher weißt du meinen Namen??) . Gesa neue Freundin hatte mich erkannt und so warteten wir dann gemeinsam auf sie. Nach einem Abend in Auckland mit Pizza und chinesischer Nackenmassage ging es am nächsten Morgen gleich mit dem Bus nach Paihia. Ein kleiner Ort im Norden Neuseelands. Dort angekommen wurden erstmal Ausflüge für die kommenden Tage gebucht und ab ins Hostel (mit dem wir übrigens richtig Glück hatten, ein 6-er Zimmer für uns alleine!). Am nächsten Tag stand eine Bustour zum nördlichsten Punkt Cape Reinga auf dem Programm, mit Zwischenstopp im Kauri Wald und zum Sandboarden auf einer Düne. Kurzzeitig sind wir über den 90 Mile Beach gefahren. Mit dem Bus mit 85km/h über den Sandstrand, ziemlich cool!

 

 Die Bootstour durch die Bay of Islands am Tag darauf war auch sehr beeindruckend (vor allem die süßen Delfine!!). Auf einer Insel machten wir einen kurzen Stopp. Wären wir etwas länger geblieben hätten wir sogar noch eine Strandhochzeit gesehen.

 Sonntag ging die Reise dann weiter nach Whitianga auf der Coromandel-Halbinsel. Hier war Sport angesagt. Montag radelten wir zum Hot Water Beach und zur Cathedral Cove, so dass wir im Hostel nachher 47 km auf dem Tacho stehen hatten. Hört sich nicht besonders viel an, aber wenn man bedenkt, dass hier nicht Nordfriesland ist, sondern Berge das Landschaftsbild zieren, kann man sich vorstellen wie es uns danach ging. Also, ab zu Bett. Der folgende Tag wurde nicht weniger actionreich. Morgens liehen wir uns ein Kajak. So paddelten wir ein bisschen auf dem Meer herum und auf dem Rückweg, Gesa sagt noch:"Gleich können wir uns ja noch etwas in den Welken tummeln", der große Schrecken: Als wir nach links gucken war es längst zu spät, eine Riesenwelle (wo kam die eigentlich her??) traf uns seitlich und schmiss uns völlig unverhofft vom Boot, so dass wir beide mit dem Kopf darauf landeten, bevor es mitsamt Paddel weg trieb. Da ein verlorener Paddel 85$ kostete (was ein verlorenes Kajak kostet stand nicht in den Bedingungen ...) beeilten wir uns erstmal alles wieder einzufangen. Nach dem Schock schoben wir das Boot dann am Strand entlang zum Hostel zurück. Weil das ja noch nicht genug Aufregung für einen Tag war, hatten wir uns für nachmittags zu einem Ausritt angemeldet. Was für eine super Idee (von Gesa). Die Umgebung war zwar wirklich wunderschön, trotzdem konnte ich mich leider nicht auf meinem Pferd Billy entspannen (er ist einfach immer losgetrabt, während Gesa Schwierigkeiten hatte ihren Buster wach zu halten)



Am nächsten Tag reisten wir mit Ganzkörpermuskelkater nach Tauranga und machten einen Stadtspaziergang mit anschließendem Pizza essen. Gestärkt konnten wir so (nach dem spontanen Ohrlochstechen) am Donnerstag den Mt. Maunganui besteigen. Der war irgendwie kleiner als angenommen, nach einer halben Stunde waren wir bereits oben angekommen. Den restlichen Tag konnten wir dann noch durch den Urlaubsort bummeln und am Strand entspannen. Leider hat uns unser Bus, der uns nach Tauranga zurück bringen sollte, übersehen (genau wie der Bus am Morgen, der uns aus Tauranga raus bringen sollte...) , so dass wir erst ziemlich spät ins Hostel zurückkehrten. Dabei ging unser Bus am nächsten Morgen Richtung Rotorua schon um 8 Uhr, also hieß es packen und ab zu Bett.


 



In Rotorua angekommen mussten wir uns erst einmal an die nach faulen Eiern duftende Luft gewöhnen. Daher erkundeten wir am ersten Tag unsere neue Umgebung, das heißt den Lake Rotorua und die Innenstadt (vor allem Pizza Hut - all you can eat!). Samstag morgen wurde dann Haarpflege betrieben. Der Ansatz musste weg, also Haare färben (mit einer 2€ Färbung aus dem Chinaladen, sehr gewagt!). Abends nahmen wir an einem Maoriabend teil, bei dem uns ein traditionelles Hangi serviert wurde. Außerdem wurde getanzt und über die Maorikultur informiert. Der Abend endete mit einem Glühwürmchen-Spaziergang. Hat sich gelohnt! Sonntag hieß es wieder früh aufstehen, denn wir machten einen Ausflug nach Wai-O-Tapu, ein Thermal Wonderland. Obwohl wir beide keine Ahnung von vulkanischer Aktivität usw. haben war es beeindruckend. Trotz alledem waren wir froh heute die riechende Stadt zu verlassen. Am späten Vormittag erreichten wir Taupo. Genau wie Lea wollten wir das Tongariro Crossing buchen, leider wurden wir enttäuscht: das Wetter lässt es die nächsten Tage nicht zu den Berg zu erklimmen. Mal sehen wie wir die letzten Tage bei schlechtem Wetter noch verbringen.



Freitag, 12. April 2013

New Zealand at its best

Wie versprochen hier also mein kleiner "Letzte-Taupo-Woche-Bericht".

Natürlich habe ich nicht auf der faulen Haut gelegen! Nagut, gestern vielleicht, aber ich hatte auch allen Grund dazu!
DENN ich habe laut Lonely Planet "one of the nation's most spectacular locations" bewandert und zwar das Tongariro Alpine Crossing. Ich will ganz ehrlich sein. 8 Stunden wandern, haben mich anfangs so dermaßen abgeschreckt, dass ich kurz davor war, dieses einmalige Erlebnis sausen zu lassen. Aber da mir hier wirklich jeder, also ALLE in den Ohren lagen, mir würde wirklich etwas entgehen, wenn ich mir den Nationalpark nicht anschaue, habe ich mich überwunden und meinen Platz im Shuttle-Bus gebucht. Außerdem war ich nach fast 2 Monaten in Taupo wirklich neugierig auf die Gebirgskette auf der anderen Seite des Sees, die immer so geheimnisvoll vor sich herdampft.

Also fand ich ich mich wahnwitzigerweise am Mittwoch um 5:45 in dem Bus wieder, der mich und 20 andere mehr oder weniger Wanderbegeisterte zum Track bringen sollte. Ich gebe es zu, auch da war noch nichts von Begeisterung bei mir zu erkennen. 

Gegen ca. 7:00 stand ich dann also auf dem Montagepopo Carpark und musste mich wohl oder übel bei Frost in die unbekannte Natur wagen. Schon nach ca. 10 Minuten war ich bereits  so mitgerissen von der unglaublichen Stimmung und Idylle, dass ich meinen Mund kaum wieder zubekommen habe. Dabei sind die ersten Paar Kilometer des Tracks im Gegensatz zu dem was noch kommen sollte, eigentlich eher unspektakulär (obwohl es eigentlich unverschämt ist, so ein Wort im Zusammenhang mit so großartigen Landschaften zu benutzen...Asche auf mein Haupt).

Meine Kamera lief heiß, ich konnte gar nicht genug Bilder machen, da ich bei jedem Schritt Angst hatte, die unglaublichen Eindrücke könnten mir verloren gehen. Aus diesem Grund habe ich mich entschieden einfach ein kleines Video zu drehen, das dem Live-Erlebnis zwar nicht Nahe kommt, aber euch meine Euphorie villeicht doch ein bisschen besser näher bringt, als schnöde Fotografien. 

Leider macht mir blogspot/google an dieser Stelle einen Strich durch die Rechnung...das Video lässt sich leider nicht hochladen. Bei Facebook könnt ihr es euch allerdings in voller Länge angucken...







Was gab es noch zu unternehmen?
Für eine Flasche Wein inklusive einer Packung TimTam-Kekse durften Marco (Cleaner) und ich vorgestern einen Segeltörn mitmachen. Anzugucken gab es dabei noch Maori-Schnitzereien in einem Fels. Da die aber erst 30 Jahre alt sind, hat uns das jetzt nicht so überwältigt. Wir waren dann eher angetan vom schönen Wetter und dem kühlen Bier, das uns in die Hand gedrückt wurde :-)