Falls sich schon einige gefragt haben, ob wir mittlerweile verschollen gegangen sind, die Antwort lautet:"Nein!", wir waren nur sehr beschäftigt...irgendwie^^
Nachdem wir uns also in Nelson wiedergetroffen hatten, sind wir für eine Woche auf einen kleinen Hof nahe Nelson gezogen, um dort eigentlich gegen Essen und Unterkunft zu arbeiten. Irgendwie mussten wir aber die gesamte Woche nur 4 Stunden arbeiten - die restliche Zeit haben wir MTV guckend in der Stube gesessen und gestrickt. Gibt schlimmeres!
Am Wochenende hat uns Lynda, unsere Hausmutti, mit in ihr Ferienhaus nach Westport genommen. Dort angekommen, verkündete sie dann:"Don't worry about getting up early tomorrow, we're in holidays now!"
Sie hat uns dann noch durch die Gegend gefahren und wir hatten sogar die Möglichkeit echte Seehunde anzugucken. Alles in allem ein sehr gelungener "Job".
Anschließend trafen wir uns mit Julias Cousine Mona, die ihren Au-Pair-Job in Wellington beendet hatte und fuhren mit ihr zusammen nach Franz Josef. Dort hatten wir ein wahnsinns Glück mit dem Wetter und konnten uns den hiesigen Gletscher in ganzer Pracht ansehen.
Franz Josef Glacier
Die nächste Station war Wanaka. Auch ein sehr hübsches Städtchen. Dort trafen wir in einem tollen Hostel mit Seeblick auf Katrin. Eine Freundin von Mona. Da wir nun zu viert waren, gönnten wir uns einen Tag den Luxus eines Mietautos mit dem wir in den Mount Aspire National Park fuhren. Auch an diesem Tag waren wir sprichwörtlich wieder von der Sonne gekpüsst! Die vierstündige Wanderung Richtung des Rob Roy Gletschers hat sich absolut gelohnt! Erst konnten wir im Tal noch die schneebedeckten Berge bewundern, nach einigen Höhenmetern standen wir in frischem Schnee - im Juni^^ Verrückt!
Mount Aspire National Park
Juli und ich vor dem Lake Wanaka
Weiter ging es bald nach Queenstown, wo wir gleich 7 Tage verweilten. Da der Milford Sound leider gesperrt war und auch immer noch ist, wir aber doch gerne das so hochgelobte Fjordland Neuseelands sehen wollten, entschlossen Katrin, Julia und ich uns eine Tour zum Doubtful Sound zu machen. Der noch südlicher gelegene und auch größere Sound an dem es eigentlich 250 Tage im Jahr regnet, begrüßte uns auch, wie auch nicht anders zu erwarten bei unserem Glück, mit strahlendem Sonnenschein!
Bestes Wetter am Doubtful Sound
Queenstown war für uns vor allem kulinarisch ein Erlebnis :D Natürlich probierten wir den weltbesten Burger, den Ferburger (gleich dreimal, nur um sicher zu gehen, dass er wirklich so gut ist, natürlich...), wir aßen warme Cookies bei Cookietime und machten ein Winetasting. Außerdem hatten wir noch das Glück relativ günstig einen Coctail in einer Icebar zu schlürfen. Da dort aber nur minus 6 Grad herrschten, daurte dies Vergnügen allerdings nur eine halbe Stunde.
Von Queenstown aus machten wir uns wieder mit einem Mietwagen auf die Reise. Erst ging es an einen Herr der Ringe Schauplatz nach Glenorchy, dann wieder über Queenstown nach Cromwell. Ein eher verschlafenes Städtchen, das nciht viel zu bieten hatte, außer einem Holiday Park und einem Pub. Beides testeten wir, kamen aber zu dem Ergebnis, dass es bessere Freizeitaktivitäten gibt.
Am nächsten Tag sollte die Reise eigentlich weiter nach Oamaru gehen, allerdings wurde uns Angst gemacht, die Straßen dorthin seien ohne Schneeketten unbefahrbar...Im Nachhinein stellte sich heraus, dass alles nur Panikmache war, die Straßen waren von Eis befreit und auch für uns befahrbar. Wir machten allerdings noch einen Schkenker und fuhren über den Herr der Ringe Schauplatz "Rohan" Nahe Alexandra.
Von da aus sollte es eigentlich direkt nach Oamaru gehen. Allerdings landeten wir irgendwann auf einer Passstraße, die sehr eng und an einigen Stellen sehr vereist war. Zu spät zum umdrehen, manövrierte Mona den vollgepackten Wagen über die eklige Passstraße...Uns allen war nicht ganz wohl bei der Aktion, aber ich gebe zu, dass mir das Herz wohl am meisten in die Hose gerutscht ist...Aber wer die Geschichte meines Freundes kennt, kann sich wohl denken, warum...
Naja, wir sind aber heil und glücklich in Oamaru angekommen und kamen sogar in den Genuss echte "Yellow Eye"-Pinguine am Strand zu beobachten.
Noch ist er alleine, später haben die Pinguine sich da unten ziemlich gedisst :D
Heute Morgen ging es dann schnell weiter nach Dunedin. auf dem Weg dorthin schauten wir uns noch die Moeraki Boulders an. Runde Steine an einem Strand, natürlich durch Wasser und Gestein geformt, aber sehr witzig anzuschauen.
Nachdem wir uns in Dunedin ein Hostel gesucht hatten, wollten wir uns natürlich noch die steilste Straße der Welt ansehen. Und verdammt! Die ist wirklich steil! Ich glaube es waren 72 Grad Steigung an der steilsten Stelle.
Nachdem wir uns in Dunedin ein Hostel gesucht hatten, wollten wir uns natürlich noch die steilste Straße der Welt ansehen. Und verdammt! Die ist wirklich steil! Ich glaube es waren 72 Grad Steigung an der steilsten Stelle.
Weil der Tag noch jung war und uns ja noch der Mietwagen zur Verfügung stand, fuhren wir noch auf die Peninsula nahe Dunedin. Allerdings wurden wir bald müde und freuten uns alle (Julia ganz besonders) auf eine Pizza und die Rückkehr ins Hostel.
Baldwin Street
Für mich geht es morgen schon nach Christchurch, die anderen bleiben vorerst noch in Dunedin.
Allerdings geht es für Julia und mich schon am 14.06. auf die Cook Islands! Ich glaube wir freuen uns beide am meisten auf...die WÄRME dort ;-)
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