Sonntag, 31. März 2013

Happy Easter!!!

Happy Easter to everyone!

 
 
 

We've allready had our traditional easter breakfast today. For Janey it was quite difficult to understand all the strange western easter stuff with rabbits and eggs but she enjoyed her scrambled eggs for breakfast as well...I guess^^


Anyway, to all of you pleasant holidays with less snow and instead at least a tiny little bit of sun! ;-)

 

Juli hat noch extra ein bisschen mit ihren Glitzerstiften dekoriert :-)

Sonntag, 24. März 2013

Kulinarische Höhepunkte

Weil die Unwissenheit ihn sonst umbringt: Ein kleines Update für Tobi H. aus T.

DAS ist ein Apple Crumble ;-)

 

Yummie - Apple Crumble

 


Hier noch im ungebackenen Zustand.  



 Jetzt folgt der eigentliche Post...


Und weil es so schön ist, handelt auch dieser Blogeintrag  mal wieder von unserem Lieblingsthema: Dem Essen! :-)

Es gibt ja zwei Arten von Backpackern. Die einen ernähren sich monatelang nur von Tütensuppen und Fast Food und die anderen nisten sich in einem Hostel ein und mutieren zu Koch-Mc-Gyvern, die auch aus einer Rosine und einem Rest Mehl etwas kuchenähnliches zaubern können. Naja...jedenfalls fast^^

Ich möchte mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich glaube wir gehören letzterer Gruppe an. Besonders hilfreich ist dabei das sogenannte "free food", das man in jedem Hostel findet - man muss nur schnell genug sein. :-) 
Die Königin des Free-Food-Kochens ist ohne Ausnahme Kerstin, hat sie uns doch tatsächlich vor ihrer Abreise einen ganzen Schokoauflauf aus free food gezaubert. Lecker!

Mich hatte danach auch die Backlust gepackt, also gab es Apple Crumble und selbstgebackenes Brot (also so richtig mit Vollkornmehl und Kruste - himmlisch!).

DAS BROT! So lecker, deshalb schon fast alle^^

Erwähnt werden muss hier natürlich auch noch Keith, unser Nachtisch-Halb-Maori. Abends, wenn es schon dunkel war, klopfte es oft verstohlen an unserer Tür und Keith stand da mit Kuchen für seine "sweethearts". Dafür hatten wir Keith nach anfänglicher Skepsis bald in unser Herz geschlossen, unschlagbar war allerdings sein "Chocolate Rough". Ein Brei aus Kondensmilch, Kakaopulver und Kokosraspeln, der gekühlt serviert wird. Yummie!!!

Einen der kulinarischen Höhepunkte hatten wir allerdings am Freitag. Weil Janey einen Tag frei bekommen hat, um das Tongariro Crossing zu machen, hatte sie sich vorgenommen "real Asian food" für uns zu kochen. Nach unserem "Hongkong-Schock" gab es für uns ein doch sehr scharfes, aber leckeres Menü aus Meeresfrüchten, Gemüse und Hühnchen.
Zum Glück hatten Kerstin unb ich an dem Tag gerade Brot gebacken, das natürlich sofort gerne probiert wurde.

Da saßen wir also bei unserem "international meal". Die Asiaten mit Vollkornbrot und Butter und wir bei Reis mit Curry. Da soll noch mal einer kommen und behaupten wir Deutsche würden uns nicht integrieren! Pah! 

Von links: Lea, Esther, CC, Janey
Die mit dem Bier ist Kerstin :P


Apropos: Die Asiaten nehmen diese Integrationssache übrigens sehr ernst. Wir haben uns schon des öfteren gewundert, warum alle Chinesen usw. sich mit Namen wir "CC, Esther, Janey, Scarlet (Wtf?!?!)" vorstellen. Naja, dachten wir, sind wohl schon sehr westlich da drüben, nichts mit Ching, Chang, Chong...Haha, kein Stück. Die geben sich einfach neue Namen! Eigentlich haben sie alle so richtig abgefahrene unaussprechliche Rufnamen, aber der Einfachheit halber, nehmen sie einfach neue Namen an. Bei "Janey" fällt der fake am ehesten auf, sie reagiert meistens erst nachdem man sie dreimal gerufen hat. 

Zum Schluss noch ein Paar Bildchen vom Hostel. Natürlich damit ihr euch vorstellen könnt, wie es hier aussieht, aber in erster Linie nur, um euch neidisch zu machen :P

Kurze Pause vorm Penthouse - unser "zu Hause"

 Essen! Wieder mal...

 Die Küche, die wir jeden Tag aufs Neue grundreinigen dürfen...

 Das Penthouse
Der Innenhof

 Veranda vor der Küche

 Mein Arbeitsplatz

 Wenn es mal etwas ruhier ist im Eiswagen, kann ich diesen Ausblick genießen ;-)

 Spaziergang am Lake mit Kerstin
   
   

Samstag, 16. März 2013

Angeln 2.0

 
 
Nachdem wir beim ersten Versuch kein Glück hatten, wagten wir uns am Donnerstag ein 2. Mal auf den See. Die richtige Angelstelle haben wir auch gefunden. Neben uns holten drei Angler ununterbrochen Forellen aus dem Wasser während wir mit den Angeln kämpften. Letztendlich hatten wir aber doch noch Glück und kamen mit einer riesen Forelle zurück ins Hostel.
 
 
Dass wir diese nicht selbst gefangen haben, musste ja keiner erfahren...
 
Da wir unseren Fisch grillen wollten, musste er erst einmal ausgenommen werden. Nach kurzem Youtube-Training war das für Lea und Björn eine der leichtesten Übungen. Basti, Kerstin, und ich standen gekonnt daneben und beschränkten uns aufs Fotografieren.
 
Die Forelle
 
Kleines Gemetzel hinterm Hostel

Die Blicke sprechen für sich!

Spuren beseitigen
 
Nun, da unsere Forelle gesäubert war, konnten wir sie zubereiten und auf den Grill schmeißen. Und...wir konnten es selbst kaum fassen - sie war lecker!
 Letzte Vorbereitungen

Yummie!
 
Freitag war dann noch Abschiedsgrillen. Die Jungs hatten sich für 120$ mit Schnaps eingedeckt. Als ich spät abends von der Arbeit kam, war davon nicht mehr viel übrig. Samstagmorgen sind sie dann mit ihrer Klapperkiste nach Auckland aufgebrochen. Wobei ich bezweifle, dass die schon wieder fahren durften.
 
Der Basti meint das eigentlich nicht so
 
Ansonsten putzen wir weiterhin das Hostel, verkaufen Eis und waschen Geschirr. Diese Woche war außerdem deutsche Woche. Dienstag haben wir uns mit Monja und Lisa zur Quiznight getroffen. Lea hatte beim Eiswagen noch ein norddeutsches Mädchen getroffen, das auch Medienkauffrau gelernt hat. Die hat sich dann mit ihrer Zimmergenossin auch zu uns gesellt. War ein lustiger Abend, auch wenn wir vom Quiz nicht viel mitbekommen haben. Heute war Mona mit zwei Freunden in Taupo. Die hat mich dann noch im Hostel besucht. Hab mich sehr gefreut sie mal wieder gesehen zu haben.
Ende April können wir für 2 Wochen auf einer Farm in der Nähe von Wellington wohnen und arbeiten. Laut Internet soll es da wirklich toll sein.

Donnerstag, 7. März 2013

Der Alltag hält Einzug...

Kaum zu glauben, aber uns holt auch hier am anderen Ende der Welt langsam der Alltag ein. Die Arbeit im Hostel stiehlt uns jeden Tag ca. 2 bis 2 1/2 Std., birgt aber den Vorteil, dass wir hier kostenlos wohnen dürfen und nebenbei noch 27$ am Tag sparen.
Nebenbei arbeiten wir ja beide noch, damit auch mal Geld IN die Urlaubskasse und nicht immer nur HERAUS kommt.
Meine Chefin traut mir mittlerweile sogar zu, alleine im Eiswagen zu sitzen. Bei 5 Kunden in 3 Stunden, von denen einer schon Julia ist, ist das sogar auch für mich zu meistern.
Julia muss dagegen etwas härter arbeiten. Als am Samstag hier der Ironman-Triathlon stattfand, durfte sie ganze 12 Stunden (!!!) Teller waschen...schon sehr heftig.

Zum Glück sind wir morgens schon um 7:00 beim Start des IronMan dabeigewesen, sonst hätten wir von dem ganzen Spektakel herzlich wenig mitbekommen. Als die Schwimmer ins Wasser hechteten und ihre ersten Züge machten, hatte ich zwar eher den Eindruck ein riesiger Schwarm Forellen (!!!) erobert den Lake, aber Juli war begeistert:




Am Freitag hatte Juli ja Geburtstag. Den haben wir fast komplett bei Kuchen und Wein auf der Terasse verbracht. Abends gab es noch einen Burger und dann waren wir auf ein Bier im stadteigenen Pub bei Livemusik. Lang wurde der Abend allerdings nicht, denn wir wollten ja, wie gesagt, Samstag früh raus zum IronMan.

Das Geburtstagskind
 
 
Unser Putztrupp hier im Hostel wird sich ab morgen auch von 5 auf 3 Leute verkleinern. Paulina reist weiter und Toby hat einen anderen Job gefunden, dann bleiben nur noch Kerstin, Julia und ich übrig.
Heute haben wir erstmal einen riesen Anschiss bekommen, weil der Standard wohl gesunken ist, seitdem wir hier angefangen haben^^ Um alles "wieder in Ordnung zu bringen", durften wir dann erstmal ganze 3 Stunden putzen. Und das, nachdem Juli und ich heute um 6:00 aufgestanden sind, um Forellen angeln zu fahren. :-/

Organisiert, haben das Basti und Björn, zwei Deutsche, die wir über Kerstin kennen gelernt haben. Also sind wir vier heute morgen in aller Früh mit einer Nusschale, zwei Angeln und 15 PS auf dem Lake Taupo rumgegurkt und haben nach Forellen Ausschau gehalten. Leider blieb es auch dabei, wir haben nämlich keine einzige gesehen und erst recht nicht gefangen...naja, im Nachhinein stellte sich heraus, dass wir an der völlig falschen Stelle "geangelt hatten".
Deshalb versuchen wir unser Glück nächste Woche gleich nochmal.
Ich bin ja immer noch der Meinung, dass das Ausbleiben des Fanges mit der unpassenden Angelausrüstung zusammenhing und wir doch noch die Barbie-Angel kaufen sollten ;-)

Das Boot!

Die Angeln stehen bereit
 
 
Der Captain
 
"Ich glaub da knabbert einer!"

 
Viel mehr können wir auch leider gar nicht berichten, weil hier wie gesagt, tatsächlich langsam der Alltag einkehrt: Aufstehen, putzen, ausruhen, arbeiten...usw.
 
Aber vielleicht noch eins (zu Freuden aller Daheimgebliebenen): Es wird hier langsam kälter! Immer mehr Wolken verirren sich an den Lake Taupo und manchmal muss man sogar die Shorts und Sandalen gegen Jeans und Sneakers eintauschen. Schade, aber der Sommer geht auch in Neuseeland mal zu Ende...