Weil die Unwissenheit ihn sonst umbringt: Ein kleines Update für Tobi H. aus T.
DAS ist ein Apple Crumble ;-)
Yummie - Apple Crumble
Hier noch im ungebackenen Zustand.
Jetzt folgt der eigentliche Post...
Und weil es so schön ist, handelt auch dieser Blogeintrag mal wieder von unserem Lieblingsthema: Dem Essen! :-)
Es gibt ja zwei Arten von Backpackern. Die einen ernähren sich monatelang nur von Tütensuppen und Fast Food und die anderen nisten sich in einem Hostel ein und mutieren zu Koch-Mc-Gyvern, die auch aus einer Rosine und einem Rest Mehl etwas kuchenähnliches zaubern können. Naja...jedenfalls fast^^
Ich möchte mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich glaube wir gehören letzterer Gruppe an. Besonders hilfreich ist dabei das sogenannte "free food", das man in jedem Hostel findet - man muss nur schnell genug sein. :-)
Die Königin des Free-Food-Kochens ist ohne Ausnahme Kerstin, hat sie uns doch tatsächlich vor ihrer Abreise einen ganzen Schokoauflauf aus free food gezaubert. Lecker!
Mich hatte danach auch die Backlust gepackt, also gab es Apple Crumble und selbstgebackenes Brot (also so richtig mit Vollkornmehl und Kruste - himmlisch!).
DAS BROT! So lecker, deshalb schon fast alle^^
Erwähnt werden muss hier natürlich auch noch Keith, unser Nachtisch-Halb-Maori. Abends, wenn es schon dunkel war, klopfte es oft verstohlen an unserer Tür und Keith stand da mit Kuchen für seine "sweethearts". Dafür hatten wir Keith nach anfänglicher Skepsis bald in unser Herz geschlossen, unschlagbar war allerdings sein "Chocolate Rough". Ein Brei aus Kondensmilch, Kakaopulver und Kokosraspeln, der gekühlt serviert wird. Yummie!!!
Einen der kulinarischen Höhepunkte hatten wir allerdings am Freitag. Weil Janey einen Tag frei bekommen hat, um das Tongariro Crossing zu machen, hatte sie sich vorgenommen "real Asian food" für uns zu kochen. Nach unserem "Hongkong-Schock" gab es für uns ein doch sehr scharfes, aber leckeres Menü aus Meeresfrüchten, Gemüse und Hühnchen.
Zum Glück hatten Kerstin unb ich an dem Tag gerade Brot gebacken, das natürlich sofort gerne probiert wurde.
Da saßen wir also bei unserem "international meal". Die Asiaten mit Vollkornbrot und Butter und wir bei Reis mit Curry. Da soll noch mal einer kommen und behaupten wir Deutsche würden uns nicht integrieren! Pah!
Von links: Lea, Esther, CC, Janey
Die mit dem Bier ist Kerstin :P
Apropos: Die Asiaten nehmen diese Integrationssache übrigens sehr ernst. Wir haben uns schon des öfteren gewundert, warum alle Chinesen usw. sich mit Namen wir "CC, Esther, Janey, Scarlet (Wtf?!?!)" vorstellen. Naja, dachten wir, sind wohl schon sehr westlich da drüben, nichts mit Ching, Chang, Chong...Haha, kein Stück. Die geben sich einfach neue Namen! Eigentlich haben sie alle so richtig abgefahrene unaussprechliche Rufnamen, aber der Einfachheit halber, nehmen sie einfach neue Namen an. Bei "Janey" fällt der fake am ehesten auf, sie reagiert meistens erst nachdem man sie dreimal gerufen hat.
Zum Schluss noch ein Paar Bildchen vom Hostel. Natürlich damit ihr euch vorstellen könnt, wie es hier aussieht, aber in erster Linie nur, um euch neidisch zu machen :P
Kurze Pause vorm Penthouse - unser "zu Hause"
Essen! Wieder mal...
Die Küche, die wir jeden Tag aufs Neue grundreinigen dürfen...
Das Penthouse
Der Innenhof
Veranda vor der Küche
Mein Arbeitsplatz
Wenn es mal etwas ruhier ist im Eiswagen, kann ich diesen Ausblick genießen ;-)
Spaziergang am Lake mit Kerstin






Nun kann ich ruhigen Gewissens weiterleben oder beruhigt sterben, denn nun weiß ich's. Dankeschôn
AntwortenLöschenBidde!
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