Donnerstag, 7. März 2013

Der Alltag hält Einzug...

Kaum zu glauben, aber uns holt auch hier am anderen Ende der Welt langsam der Alltag ein. Die Arbeit im Hostel stiehlt uns jeden Tag ca. 2 bis 2 1/2 Std., birgt aber den Vorteil, dass wir hier kostenlos wohnen dürfen und nebenbei noch 27$ am Tag sparen.
Nebenbei arbeiten wir ja beide noch, damit auch mal Geld IN die Urlaubskasse und nicht immer nur HERAUS kommt.
Meine Chefin traut mir mittlerweile sogar zu, alleine im Eiswagen zu sitzen. Bei 5 Kunden in 3 Stunden, von denen einer schon Julia ist, ist das sogar auch für mich zu meistern.
Julia muss dagegen etwas härter arbeiten. Als am Samstag hier der Ironman-Triathlon stattfand, durfte sie ganze 12 Stunden (!!!) Teller waschen...schon sehr heftig.

Zum Glück sind wir morgens schon um 7:00 beim Start des IronMan dabeigewesen, sonst hätten wir von dem ganzen Spektakel herzlich wenig mitbekommen. Als die Schwimmer ins Wasser hechteten und ihre ersten Züge machten, hatte ich zwar eher den Eindruck ein riesiger Schwarm Forellen (!!!) erobert den Lake, aber Juli war begeistert:




Am Freitag hatte Juli ja Geburtstag. Den haben wir fast komplett bei Kuchen und Wein auf der Terasse verbracht. Abends gab es noch einen Burger und dann waren wir auf ein Bier im stadteigenen Pub bei Livemusik. Lang wurde der Abend allerdings nicht, denn wir wollten ja, wie gesagt, Samstag früh raus zum IronMan.

Das Geburtstagskind
 
 
Unser Putztrupp hier im Hostel wird sich ab morgen auch von 5 auf 3 Leute verkleinern. Paulina reist weiter und Toby hat einen anderen Job gefunden, dann bleiben nur noch Kerstin, Julia und ich übrig.
Heute haben wir erstmal einen riesen Anschiss bekommen, weil der Standard wohl gesunken ist, seitdem wir hier angefangen haben^^ Um alles "wieder in Ordnung zu bringen", durften wir dann erstmal ganze 3 Stunden putzen. Und das, nachdem Juli und ich heute um 6:00 aufgestanden sind, um Forellen angeln zu fahren. :-/

Organisiert, haben das Basti und Björn, zwei Deutsche, die wir über Kerstin kennen gelernt haben. Also sind wir vier heute morgen in aller Früh mit einer Nusschale, zwei Angeln und 15 PS auf dem Lake Taupo rumgegurkt und haben nach Forellen Ausschau gehalten. Leider blieb es auch dabei, wir haben nämlich keine einzige gesehen und erst recht nicht gefangen...naja, im Nachhinein stellte sich heraus, dass wir an der völlig falschen Stelle "geangelt hatten".
Deshalb versuchen wir unser Glück nächste Woche gleich nochmal.
Ich bin ja immer noch der Meinung, dass das Ausbleiben des Fanges mit der unpassenden Angelausrüstung zusammenhing und wir doch noch die Barbie-Angel kaufen sollten ;-)

Das Boot!

Die Angeln stehen bereit
 
 
Der Captain
 
"Ich glaub da knabbert einer!"

 
Viel mehr können wir auch leider gar nicht berichten, weil hier wie gesagt, tatsächlich langsam der Alltag einkehrt: Aufstehen, putzen, ausruhen, arbeiten...usw.
 
Aber vielleicht noch eins (zu Freuden aller Daheimgebliebenen): Es wird hier langsam kälter! Immer mehr Wolken verirren sich an den Lake Taupo und manchmal muss man sogar die Shorts und Sandalen gegen Jeans und Sneakers eintauschen. Schade, aber der Sommer geht auch in Neuseeland mal zu Ende...
 
 
 
 
 
 

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