Samstag, 22. Juni 2013
Goodbye New Zealand - Hallo (fast) Paradies
Am 14.6. War es nun so weit...Zeit Neuseeland den Rücken zu kehren. Nachdem Lea in Kaikoura noch Wale zu sehen bekam und Mona und ich uns den Mount Cook angeschaut haben trafen wir uns schließlich bei Regen am Flughafen Auckland. Das Wetter machte uns den Abschied leicht.
Nach dem 4 stündigen Flug mussten wir leider feststellen, dass auch auf den Cook Islands nicht immer Sonnenschein herrscht. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit bei starkem Regen erreichten wir unsere Unterkunft Tiare Village.
Unser Zimmer war im Obergeschoss und hatte gerade Platz für die Betten und das Gepäck. Den Raum teilten wir freundschaftlich mit Geckos, toten Würmern und unzähligen Ameisen (!!!). Beim ersten Gang zum Bad machte Lea sich direkt lautstark mit unseren Mitbewohnern Kakerlake und Tausendfüßer bekannt. Um Geschirr und Besteck kämpften wir täglich mit süßigkeitliebenden Ameisen.
Außer des Krabbelzeugs lernten wir Im Hostel ein sehr nettes deutsches Ehepaar kennen, das uns sehr bei der Eingewöhnung und Erkundung der Insel half. Außerdem versorgten sie uns mit Schnorchelausrüstung, Anti-Ameisen-Mittel, Lesestoff, usw... wofür wir ihnen sehr dankbar sind.
Die Insel ist überschaubar. Nach 31 km hat man sie umkreist. Wir wohnten relativ dicht an der Hauptstadt, jedoch wollten wir mobil sein und mieteten uns für eine Woche Roller, mit denen wir künftig über die Insel düsten. Dafür brauchten wir allerdings erst den Cook Islands Führerschein. Zwei Mal eine 100m lange Straße auf und ab fahren und zack hatten wir ihn in der Tasche.
Wir besuchten den traumhaften Muri-Beach (ab und zu schien nämlich doch mal die Sonne), den Pananga Nui Market mit seiner Tanzshow, bei der selbst die Kleinsten schon die Hüften schwingen, und sogar in die Kirche zog es uns...des schönen Gesangs wegen. Dort wurden wir nachher sogar noch von Einheimischen mit Obst und Kuchen verpflegt. Allgemein waren die Bewohner sehr freundlich und hilfsbereit.
Da Internet hier sehr teuer ist und es schon um 18 Uhr dunkel wird haben wir abends massenhaft Bücher verschlungen.
An den letzten beiden Abenden haben wir es uns allerdings noch einmal gut gehen lassen und die Bars und Cafés Rarotongas genauer unter die Lupe genommen.
Stets wurden wir von unserem italienischen Mitbewohner Michele begleitet. Jedenfalls so lange, bis der Rockstar mal wieder ganz plötzlich verschwunden war, da es scheinbar wieder einmal ein Kommunikationsproblem gegeben hatte. Um es mit seinen Worten zu sagen : Desaster!
Da die Insel doch recht klein ist und es bei Regen nicht allzuviel zu tun gibt freuen wir uns auf unsere letzte Station Amerika.
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