Freitag, 12. April 2013

New Zealand at its best

Wie versprochen hier also mein kleiner "Letzte-Taupo-Woche-Bericht".

Natürlich habe ich nicht auf der faulen Haut gelegen! Nagut, gestern vielleicht, aber ich hatte auch allen Grund dazu!
DENN ich habe laut Lonely Planet "one of the nation's most spectacular locations" bewandert und zwar das Tongariro Alpine Crossing. Ich will ganz ehrlich sein. 8 Stunden wandern, haben mich anfangs so dermaßen abgeschreckt, dass ich kurz davor war, dieses einmalige Erlebnis sausen zu lassen. Aber da mir hier wirklich jeder, also ALLE in den Ohren lagen, mir würde wirklich etwas entgehen, wenn ich mir den Nationalpark nicht anschaue, habe ich mich überwunden und meinen Platz im Shuttle-Bus gebucht. Außerdem war ich nach fast 2 Monaten in Taupo wirklich neugierig auf die Gebirgskette auf der anderen Seite des Sees, die immer so geheimnisvoll vor sich herdampft.

Also fand ich ich mich wahnwitzigerweise am Mittwoch um 5:45 in dem Bus wieder, der mich und 20 andere mehr oder weniger Wanderbegeisterte zum Track bringen sollte. Ich gebe es zu, auch da war noch nichts von Begeisterung bei mir zu erkennen. 

Gegen ca. 7:00 stand ich dann also auf dem Montagepopo Carpark und musste mich wohl oder übel bei Frost in die unbekannte Natur wagen. Schon nach ca. 10 Minuten war ich bereits  so mitgerissen von der unglaublichen Stimmung und Idylle, dass ich meinen Mund kaum wieder zubekommen habe. Dabei sind die ersten Paar Kilometer des Tracks im Gegensatz zu dem was noch kommen sollte, eigentlich eher unspektakulär (obwohl es eigentlich unverschämt ist, so ein Wort im Zusammenhang mit so großartigen Landschaften zu benutzen...Asche auf mein Haupt).

Meine Kamera lief heiß, ich konnte gar nicht genug Bilder machen, da ich bei jedem Schritt Angst hatte, die unglaublichen Eindrücke könnten mir verloren gehen. Aus diesem Grund habe ich mich entschieden einfach ein kleines Video zu drehen, das dem Live-Erlebnis zwar nicht Nahe kommt, aber euch meine Euphorie villeicht doch ein bisschen besser näher bringt, als schnöde Fotografien. 

Leider macht mir blogspot/google an dieser Stelle einen Strich durch die Rechnung...das Video lässt sich leider nicht hochladen. Bei Facebook könnt ihr es euch allerdings in voller Länge angucken...







Was gab es noch zu unternehmen?
Für eine Flasche Wein inklusive einer Packung TimTam-Kekse durften Marco (Cleaner) und ich vorgestern einen Segeltörn mitmachen. Anzugucken gab es dabei noch Maori-Schnitzereien in einem Fels. Da die aber erst 30 Jahre alt sind, hat uns das jetzt nicht so überwältigt. Wir waren dann eher angetan vom schönen Wetter und dem kühlen Bier, das uns in die Hand gedrückt wurde :-)













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