Montag, 18. Februar 2013

Auf Jobsuche in Neuseeland

Auf Jobsuche in Neuseeland


Die erste Nacht im Hostel haben wir sehr gut geschlafen, wie man sich vorstellen kann. Zum Frühstück hat es dann auch nur Lea geschafft. War auch gar nicht so schlimm, dass ich es verpasst habe...die Auswahl ist eher mager. Mittags machten wir uns auf den Weg um Sim-Karten zu kaufen, damit wir endlich wieder überall Internetzugang haben. Das klappte auch ohne Probleme. Als wir dann die Einkaufsstraße entlang schlenderten trafen wir noch kurz auf Michael Mittermeier mit Familie und danach machten wir uns an die Jobsuche. In Auckland hält uns derzeit nichts. Am liebsten würden wir auf dem Land wohnen und arbeiten. 
Die zweite Nacht in unserem neuen Heim verlief genau so ruhig wie die Nacht zuvor. Bei unserer Müdigkeit hätten wir wahrscheinlich überall gut schlafen können. 
Da nun Sonntag war kamen wir mit der Suche nach Arbeit nicht so richtig voran. Und weil wir keine Lust mehr auf die Unruhe in der Stadt haben (danke Hongkong) legten wir einen Strandtag ein. Voll ausgestattet mit Schal und Jacke (wir haben die letzten Tage ja so gefroren) machten wir uns also auf den Weg. Am Mission Bay angekommen mussten wir erstmal Leggins und Jacke ausziehen. Hier war es heiß! Und wir hatten weder Bikini noch Handtuch dabei. Auch der Sonnenschutz war zu kurz gekommen.  Abends zurück im Hostel durften wir das Ergebnis begutachten. Schultern und Beine verbrannt. Einschlafen fiel damit nicht gerade leicht. 


Man beachte die Feder-Extensions. 


Montag. Heute haben wir ein Konto eröffnet. Es war gar nicht so schwer. Die Schwierigkeit bestand eher darin den richtigen Anbieter zu finden. Als wir dann so weit waren mussten wir nur noch kurz Geld abheben um das Konto zu befüllen. Leichter gesagt als getan. Ich war längst stolze Besitzerin eines neuseeländischen Kontos als Lea immer noch mit einem Beamten diskutierend am Automaten ihrer Bank stand. Der Automat wollte ihr kein Geld rausrücken, genau wie jeder andere Bankautomat der Straße. Völlig verzweifelt hat sie dann erstmal mit der Karte ihrer Bank in Deutschland Geld abgehoben und der anderen Bank eine Email geschrieben, die es in sich hatte. Den ganzen Tag hat sie damit verbracht sich um ihre Bankangelegenheiten zu kümmern während ich mich am Strand gebräunt habe. Dementsprechend war sie gelaunt. Als heut Abend dann die Entschuldigung mit Behebung des Problems kam, war die Welt wieder in Ordnung.

Von unseren potenziellen Arbeitgebern haben wir wenig Rückmeldungen erhalten. Am Freitag fahren wir nach Taupo um im Eiswagen zur Probe zu arbeiten. Jetzt suchen wir nur noch ein Hostel, das uns gegen ein bisschen Putzarbeit kostenlos bei sich aufnimmt. Wenn wir den scheinbar heiß begehrten Eisverkäuferjob nicht ergattern sollten, können wir ab Montag auf der Coromandel Insel gegen freie Unterkunft putzen. Wir sind gespannt! 

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